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Für einen gelernten Dreher des Jahgangs 1950 und für jemanden, der schon immer gern mit Holz arbeitete, drängt sich das Drechselhobby ja förmlich auf. So fing ich bereits Anfang der 80er damit an, mit Hilfe einer herkömmlichen Bohrmaschine und etwas spezialisierterem Zubehör, Kerzenständer und ähnliches zu entwerfen.

Knappe zehn Jahre später entschloss ich mich, mein Hobby etwas auszudehnen und legte mir meine erste eigene Drehbank zu. Bald schon lagerte in Garten und Keller massenweise Holz zum Trocknen und das erste Regal mit diversen Ausstellungsstücken reichte auch schon kurz danach nicht mehr aus. Was mit bereits beschriebenen Kerzenständern anfing, weitete sich nun immer weiter aus. Bald waren es Teller, bald Schalen und Schüsseln, bald waren es Schlüsselanhänger, Pflanzenständer und vieles mehr.

Mittlerweile ist nicht nur das Sortiment, sondern auch die Ausstattung üppiger geworden. Nach einer zweiten Drechselbank mit drehbahrem Kopf für übergroße Schalen legte ich mir 2005 noch ein Gerät im Nähmaschinenformat für Auftritte zu. Das erste mal DrechslkellerLive gab es im November 2004 auf dem alljährlichen Hobbykünstlermarkt in Einhausen.